Güttingen im August 1917 - Fünf junge Männer gründen einen Turnverein. Anfänglich wird in Scheunen trainiert. Jedes Mitglied zahlt pro Monat fünfzig Rappen in die Vereinskasse.

Das Bild des Turnvereins Güttingen zeigt sich heute etwas anders. Rund sechzig Turnerinnen und Turner jeder Altersklasse treffen sich regelmässig in der Turnhalle Güttingen. - Jedoch mit dem selben Motiv, wie die Turner vor neunzig Jahren - «um die edle Turnerei zu pflegen».

Unterdessen hat der Verein viele Höhen, wie zum Beispiel einige Turnerfolge an Wettkämpfen und Turnfestern oder die Gründung der Damenriege, aber auch Tiefen, z.B. während dem zweiten Weltkrieg erlebt.

Die folgende Chronik führt durch die bewegten Jahre eines dynamischen und erfolgreichen Turnvereins.

Gründung

Nachdem in Kesswil schon längere Zeit ein Turnverein bestand, fanden sich auch in Güttingen einige junge Burschen zusammen, die sich für das Turnen interessierten. Sie beschlossen auch in Güttingen einen Turnverein zu gründen. Die Gründungsversammlung wurde auf den Sonntag, 17. August nachmittags um 3 Uhr im Restaurant August Stadler bei der Kirche einberufen. Dem Verein traten sofort 10 Aktivmitglieder bei. Diese zahlten eine Eintrittsgebühr von einem Franken. Der Vorstand erhielt die Kompetenz, die notwendeigen Bücher und die Turnzeitung anzuschaffen.

Die Zusammensetzung des ersten Vorstandes lautete wie folgt:

Paul Vogt, Präsident

Paul Henauer, Oberturner

Ernst Müller, Aktuar

Jakob Schneider, Kassier

Emil Kolb, Materialchef

Von den anderen Mitgliedern ist kein Eintrag im Gründungsprotokoll zu finden.

An den nächsten Versammlungen vom 2. September und 4. Oktober konnten wieder 5 Aktivmitglieder und 6 Mitturner aufgenommen werden. Der Monatsbeitrag betrug 50 Rappen. Dank verschiedenen Spenden und freiwilligen Beiträgen konnten die nötigsten Geräte angeschafft werden.

1917 - 1927

Die ersten 10 Jahre des Vereinslebens fasste der damalige Präsident Paul Vogt im Februar 1928 im Protokollbuch zusammen:

Liebe Turner! Der Turnverein Güttingen hat sein erstes Jahrzehnt vollendet. Da wollen wir nun nicht achtlos vorübergehen, ohne uns über die ersten 10 Jahre Turnverein Güttingen einen kurzen Rückblick zu gewähren.

Mit jugendlichem Eifer hat sich am 12. August 1917 ein Trupp junger Burschen zusammengeschlossen zum Zwecke, gemeinsam die edle Turnerei zu pflegen. Dank dem Entgegenkommen der Bevölkerung, des Dorfes sowie weiteren Gönnern, ergab eine Sammlung zur Gründung eines Turnvereins den schönen Betrag von über 500 Franken. Dadurch wurde es nun ermöglicht, die nötigsten Geräte anzuschaffen. Zum freudigen Schaffen wurde regelmässig geturnt. Als Lokal diente uns anfänglich die Lammscheune, bis uns dann durch Hr. Jean Wagner die Vonderwahlsche Scheune zur Verfügung gestellt wurde. Durch Besitzerwechsel siedelten wir dann nach ungefähr 2 Jahren wieder ins Lamm über. Anfänglich übten wir so ganz für uns, bis wir uns dann 1920 zum Sektionswettkampf am Thurgauischen Kantonalturnfest in Arbon anmeldeten. Der grässliche Seuchenzug machte dann eine Verschiebung aufs nächste Jahr nötig. So traten wir im Jahre 1921 zum ersten Mal zum Sektionswettkampf an. Ein guter Stern begleitete uns; wir rangierten mit 151,45 Punkten in der 5. Kategorie im 4 Rang. Mit grosser Freude scharten wir uns um den ersten gemeinschaftlich errungenen Lorbeer. Das schöne Resultat ermutigte uns, so dass wir uns im nächsten Jahr ans eidgenössische Turnfest in St.Gallen wagten. Das viele Üben vor dem Fest wurde reichlich entschädigt durch den eidgenössischen Lorbeerkranz, der uns in der 5. Kategorie mit 120,5 Punkten zuerkannt wurde. Das schöne St.Gallerfest war ein Hochgenuss für unsere kleine Schar, da lernten wir zum ersten Mal die wuchtige Grösse des eidgenössischen Turnvereins kennen.

Auf den Winter des Jahres 1922-23 beschlossen wir zum ersten Mal, mit einer Abendunterhaltung aufzurücken. Gemeinschaftlich mit der Damenriege des Vereins für Gesundheitspflege, liessen wir ein reichhaltiges Programm von Reigen, Geräteturnen, Pyramiden und zweier Schwänke über die Bretter gehen. Der schöne Erfolg ermutigte uns von Neuem, mit einer Bitte an die Bevölkerung zu gelangen. Schon lange keimte in uns der Wunsch, uns um ein Fähnlein scharen zu dürfen. Wir wagten den Schritt und mit grossem Sammeleifer hatten wir bald eine ansehnliche Summe beisammen, die uns ermöglichte, im schönen Monat Mai ein prächtiges Banner aus der Taufe zu heben. Die Feier wurde verbunden mit dem Oberthurgauer Kreisturntag und war wohl der grösste Freudentag, den wir bis jetzt erleben durften.

Im Jahre 1924 lud das Tannzapfenland zum Kantonalen Turnfest ein. Im gastlichen Sirnach wurde der edle Wettkampf ausgefochten, aus dem wir in der 5. Kategorie mit 141,91 Punkten im 3. Rang hervorgingen. Zum ersten Mal empfing das neue Banner den lorbeerenen Schmuck. Nun begann schon das eidgenössische Turnfest in Genf unsere Gedanken zu beschäftigen. Und in der Tat beschlossen wir im Juli 1925 vom Bodan an den Lemanstrand zu pilgern. Eine prächtige Fahrt durchs sonnige Schweizerland führte uns in die schöne welsche Stadt. Den gut bestandenen Wettkampf liess uns mit 142,75 Punkten in der 7. Kategorie den 8. Rang belegen. Die Heimfahrt ging durchs Berner Oberland. Die schöne Reise durchs Vaterland, das grosse Fest in Genf, werden als Ganzes in Erinnerung bleiben.

Im Winter gleichen Jahres hatten wir uns mit dem Kirchenchor vereinigt, um an Weihnachten  und Neujahr gemeinsam eine Theateraufführung zu geben.

1925, Eidgenössisches Turnfest in Genf
1925, Eidgenössisches Turnfest in Genf
1926, Kreisturntag in Romanahorn
1926, Kreisturntag in Romanahorn

1928

Nach der Abendunterhaltung im Winter begann ein eifriges Üben auf das Eidgenössische Turnfest in Luzern. Am Samstag, 21. Juli geht es per Bahn nach der Feststadt am Vierwaldstättersee. Am Sonntag wird der Sektionswettkampf mit den gleichen Disziplinen wie am Kantonalen 1927 bestritten. Am Abend finden noch die Allgemeinen Übungen statt. Nach dem Festspiel fahren die unentwegten Güttinger um Mitternacht per Schiff nach Weggis und besteigen bis zum Morgen den Rigi. So vergeht der Montag, und am Dienstag werden die Allgemeinen nochmals geturnt, bevor die Rangverkündigung beginnt. Obwohl nicht alle Disziplinen so gut gelangen wie an anderen Festen, reichte es doch noch zum Lorbeerkranz. 

1929

Im kalten Winter (bis zu -25°C) musste der Turnbetrieb in der luftigen Scheune eingestellt werden. 

1930

20./21. Juli: Kantonalturnfest Kreuzlingen mit Barrenturnen im Sektionswettkampf. Mit 141.95 Punkten rangierten sich die Güttinger in der 5. Kategorie im 14. Rang.

1931


Am 5. Juli beteiligen sich unsere Turner am Kreisturntag in Neukirch. Die obligate Turnfahrt hat das Wasserschloss Hagenwil zum Ziel.

1932

Zum 100 jährigen Bestehen des ETV wird in Aarau das Eidgenössische Turnfest gefeiert. Die Sektion Güttingen tritt zum ersten Mal mit 16 Mann zum Wettkampf an. Ein Lorbeerkranz für 138.05 Punkte in der 2. Klasse ist das befriedigende Ergebnis nach diesem Kategoriewechsel. Am Schluss des Protokolls der Jahresversammlung ist folgendes Gedicht zu lesen:

De Wy het zündt, d'Meitli hand zoge

D'Nacht hät sich e Stuck in Tag ine zoge.

Dänn noh und noh isch me doch efange

Zum Chatzejommer überg'gange.

Do ist ein ignickt;

Dört ribt eini d'Auge;

Eine spert s'Mul uf

S'isch fascht nid zum glaube.

Zwe hend ein heitreit;

E'paar wänd pousiere;

De Heiri und d'Marei

Tüend heiwärts spaziere.

De Aktuar ist au nüme recht munter;

Er hüllt sich in Mantel und got unter.

1933

Der Kreisturntag wird von der Sektion Uttwil organisiert. Die erste Bergturnfahrt hat den Säntis zum Ziel. 

1934

Dieses Jahr steht ganz im Zeichen des Kantonalturnfestes in Bischofszell. Das Resultat: Ein Lorbeerkranz für den 16. Rang in der 1. Klasse der 3. Kategorie.

1935

Der Kreisturntag in Sulgen und die Bergturnfahrt auf den Hohenkasten sind die wichtigsten Aktivitäten des Jahres. 

1936

Am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur wird im Sektionswettkampf neben Marsch- und Freiübungen, Staffettenlauf, Kugelstossen und Weitsprung ausgetragen. Der Lorbeerkranz in der 1. Klasse war gesichert.

1937

Turnfahrt nach Guggenbühl bei Erlen und Kreisturntag in Sommeri.

1938

Das Kantonalturnfest findet in Weinfelden statt und die Turnfahrt führt die frohe Schar nach Rehtobel.

1939

Als Turnlokal kann die Scheune von Josef Huser  für 6 Franken pro Monat gemietet werden.

Den Kreisturntag führt Amriswil durch.

Im Herbst beginnt der 2. Weltkrieg. Die Mobilmachung zur Grenzbesetzung beeinträchtigt den Turnbetrieb sehr. 

1940

An der Jahresversammlung vom 2. März sind infolge des Militärdienstes nur 4 Ehrenmitglieder, 1 Freimitglied, 7 Aktivturner und 1 Mitturner anwesend.

1941

An der Versammlung vom 4. Oktober wird die Erstellung einer Stabhochsprunganlage beschlossen.

1942

In Frauenfeld werden an Stelle eines Festes die Thurgauischen Kantonalturntage durchgeführt. Das Jubiläum zum 25-Jährigen Bestehen des Turnvereins wird auf Anfang 1943 verschoben. Mit einer Abendunterhaltung , bestehend aus einem Eröffnungsbild mit Ansprache des Ehrenpräsidenten und anschliessenden Reigen und Theater, wurde dieser  Geburtstag gebührend gefeiert.

1943

Am Kreisturntag in Sulgen wurden Pferdsprünge als freie Vorführung gezeigt. Die Turnfahrt ging ins Appenzellerland, auf den Gäbris.

1944

Am Thurgauischen Kantonalturntag in Kreuzlingen bestand der frei gewählte Wettkampfteil aus Barren und Kugelstossen.

1945

Die Jahresversammlung stimmt der Gründung einer Damenriege als Untersektion zu und beschliesst gleichzeitig eine Stammeinlage von 100 Franken in deren Kasse. Für den Herbst wird eine zweitägige, gemeinsame Turnfahrt auf den Säntis geplant. Die Bahnfahrt kostet 7.10 Franken und für das Übernachten auf einem Strohlager werden 1.50 Franken verrechnet. Die Verpflegung ist Sache jedes Einzelnen.

1946

Nachdem der Krieg zu Ende ist, findet vom 13. bis 15. Juli ein Kantonalturnfest in Amriswil statt.

1947

An der Jahresversammlung werden die Turner ermuntert, für den zur Abstimmung gelangenden Turnhallenbau zu werben. Am Eidgenössischen Turnfest werden 142.36 Punkte erzielt. 

1948

Die Turnhalle wird am 23. Mai eingeweiht. Beim Bau haben die Turner für den Aushub des Kellers und die Planierung des Turnplatzes 370 Stunden Frondienst geleistet. Güttingen übernimmt am 1. August den Kantonalen Nationalturntag.

1949

Am Kantonalturnfest in Arbon wurden Barren, Weitsprung, Klettern, Lauf, Marsch und Freiübungen geturnt.

1950

In Romanshorn findet der Kreisturntag statt. Im Jahresbericht lesen wir das Huggenberger-Gedicht:

Turner

Mir tut das Herz vor Freude weh,

Wenn ich ein Trüpplein Jugend seh,

Das auf bekränzten Strassen zieht,

Vom Puls der Feststadt schon durchglüht,

Gestrafften Schritt's, die Fahne hoch,

Und doch ein Hauch von Landluft noch.

Gewichtig zeigt das Bannerbild,

Der Dorfgemeinde Wappenschild.

Im Zuge mancher sorgt und späht,

Ob ihr auch Spruch und Name steht?

Der Jüngste schon, steif wie ein Bolz,

Trägt mit am guten Heimatstolz.

1951

Das Vereinsjahr steht vor allem im Zeichen der grössten Turnerschau, dem 63. Eidgenössischen Turnfest in Lausanne. Der Sektionswettkampf wird am frei gewählten Gerät an den Ringen und am Barren ausgetragen. Mit einigen Schnitzern reicht es nur noch zu 142.46 Punkten; Schade! Die Rückfahrt über das Wallis, den Oberalp und dem Rhein entlang bis zum Bodensee, mit lustigem Nachtquartier in Brig war ein besonderes Erlebnis.Der Dorfgemeinde Wappenschild.

Im Zuge mancher sorgt und späht,

Ob ihr auch Spruch und Name steht?

Der Jüngste schon, steif wie ein Bolz,

Trägt mit am guten Heimatstolz.

1952

Der Kreisturntag findet in Erlen statt.

1953

Am 18./19. Juli war Frauenfeld die Feststadt des Kantonalen Turnfestes. Die Güttinger mussten sich mit 141.94 Punkten zufrieden geben.

1954

Am Pfingstmontag war unser Turnverein Patensektion bei der Enthüllung der neuen Fahne des Turnvereins Altnau. Das Resultat der Güttinger Turner am Kreisturntag in Sulgen mit 143.20 Punkten bedeutete den 5. Rang in der Kategorie mit 16 Turnern.

1955

Gleich Anfangs Januar ging die Revue «Entdeckungsfahrt auf dem Mars» über die Bühne der Güttinger Turnhalle. Danach gings aber tüchtig ans trainieren auf das Eidgenössische in Zürich. Im Sektionswettkampf wurde die hohe Punktzahl von 143.09 erreicht, was den 21. Rang von 98 Sektionen bedeutete.

Der Sportärztliche Dienst wird eingeführt.

1955, Eidgenössisches Turnfest in Zürich
1955, Eidgenössisches Turnfest in Zürich

1956

Der Kreisturntag fand in Bürglen statt und die Turnfahrt führte die Teilnehmer ins Wallis.

1957

Das Kantonalturnfest in Kreuzlingen fand am 6./7. Juli statt. Die Marsch-, Lauf- und Freiübungen gelangen recht gut. Die Thurgauer Zeitung schrieb am Montag folgenden Kommentar: «Die rassige und exakte Arbeit des Turnvereins Güttingen ist musterhaft; 47.70 Punkte sind dafür bescheiden.» Mit dem Endresultat von 142.46 Punkten wurde der 11. Rang von 17 Sektionen der Stärkeklasse belegt.

1958

Der Kreisturntag fand in Heimenhofen statt. Die Turnfahrt führte wieder einmal auf den Säntis.

1959

Dies war das Jahr des Eidgenössischen Turnfestes in Basel. Die Gesamtpunktzahl von 142.43 Punkten brachte einen mittleren Rang in der Kategorie mit 12 Turnern.

1960

Der Kreisturntag in Zihlschlacht wurde mit 16 Turnern bestritten. Bravo!

1961

Im Sommer konnte das neue Schulhaus und der Bühnenanbau der Turnhalle eingeweiht werden.

1962

Am Kantonalturnfest in Frauenfeld wurde der Sektionswettkampf mit 16 Turnern geturnt. Die hohe Note von 143.454 Punkten reichte zum 15. Rang. Im Jahresbericht steht: «Ein sehr schönes Turnfest liegt hinter uns. Von vielen älteren Turnern wurde es als das schönste Kantonale seit jeher bezeichnet.»

1963

Das Eidgenössische Turnfest in Luzern ist das Hauptereignis dieses Jahres.

1964

Güttingen übernimmt den Kantonalen Ringertag.

1965

Der 10. und der 11. Juli galten dem Kantonalturnfest in Amriswil.

1966

Mit dem Kreisturntag in Oberaach galt es bereits Vorbereitungen zu treffen für das nächste Jubiläum.

1967

Vom 22. bis zum 25. Juni fand das Eidgenössische Turnfest in Bern statt. Mit Barren und Wurfkörper im frei gewählten Wettkampfteil wurden gute 143.23 Punkte erzielt.

Am 2./3. September fand das 50-jährige Jubiläum des TV Güttingen statt. Dabei wurde die neue Vereinsfahne eingeweiht. Bei schönstem Wetter konnte der Anlass auf dem Schulhausplatz durchgeführt werden.

1967, 50 Jahre Turnverein Güttingen und Fahnenweihe
1967, 50 Jahre Turnverein Güttingen und Fahnenweihe

1968

An den kantonalen Einzelturntagen in Amriswil nahmen einige Güttinger Turner erfolgreich teil.

1969

Der Kreisturntag in Neukirch-Egnach galt mehr dem Erfolg der Einzelturner.

1970

Am Kantonalturnfest in Arbon wurde am Barren ein Spitzenresultat von 28.63 Punkten erturnt. Das Gesamtresultat von 112.47 Punkten reichte zum 9. Rang von 17 Sektionen dieser Stärkenklasse.

1971

Der Turnverein Güttingen nimmt am Schaffhauser Kantonalturnfest in Neuhausen teil. Diesmal brachte der Lauf die beste Note, nämlich 29.16 Punkte. Mit der Gesamtpunktzahl von 112.32 wurde von 42 Vereinen der 20. Rang belegt.

1972

Das Eidgenössische Turnfest fand in Aarau statt. Mit 111.79 Punkten wurde genau die Mitte der Rangliste getroffen.

1973

Am Kantonalen Einzelturntag in Münchwilen kamen auch einige Güttinger Turner zu Auszeichnungen.

1974

Die Nachbarsektion Kesswil weiht eine neue Fahne ein und die Güttinger Turner amten als Patensektion. Am Kreisturntag in Heimenhofen wird erstmals in Gruppen geturnt.

1975

Am Kantonalturnfest in Sirnach vom 20. bis 22. Juni belegten die Güttinger mit stolzen 114.37 Punkten in der 6. Stärkenklasse den 6. Rang von 27 Vereinen. Am 29./30. November besuchten die Güttinger Turner die Sektion Ballaigues im Waadtländer Jura. Dort bereicherten sie die Abendunterhaltung mit Barren- und Ringturnen.

1976

Vom 21. bis 23. Mai war Güttingen Festort der Thurgauischen Kunstturnertage. Die Organisation dieses kantonalen Anlasses gab viel zu tun, brachte aber auch viel Erfolg. Sektionscup heisst eine neue Wettkampfart, die der Thurgauische Kantonalturnverein eingeführt hat. Die Sektion Güttingen wer in allen 3 Vorrunden erfolgreich weitergekommen und belegte dann im Final den 5. Rang der 8 Finalsektionen.

1977

An der Abendunterhaltung im Januar machte der welsche Verein Ballaigues einen Gegenbesuch und erfreute das Publikum mit einem ungarischen Tanz. Am Kreisturntag in Erlen beteiligten sich viele junge Turner im Einzelturnen. An der Versammlung vom 25. April beschloss der TVG sich für den Eidgenössischen Kunstturntag 1980 zu bewerben.

1978

Genf war wieder einmal Austragungsort des Eidgenössischen Turnfestes. Mit ausgeglichenen Noten von gut 28 Punkten in allen Wettkampfteilen wurde das Resultat von 112.71 Punkten erreicht, was nur noch zu einem mittleren Rang reichte.

1979

Frauenfeld führte am 23. und 24. Juni  die Kantonalen Einzelturntage durch. Zahlreiche Güttinger Turner beteiligten sich daran und erturnten sich recht gute Platzierungen.

1980

Nach dem Kreisturntag vom 14./15. Juni ging es mit raschen Schritten dem grossen Fest in unserem Dorf entgegen. Der 28. und 29. Juni war den Eidgenössischen Kunstturnertagen gewidmet. Ganz Güttingen war auf den Beinen und half tüchtig mit bei der Durchführung dieses «Eidgenössischen». Schade war nur, dass der schöne Umzug vom Sonntag Nachmittag unter der schlechten Witterung litt.

1981

In diesem Jahr beteiligte sich der TVG gleich an zwei Kantonalturnfesten. Am 30./31. Mai wurde am Tessiner in Locarno gezeigt, was die Turner vom Bodensee können. Dabei wurde der 32. Rang von 45 Sektionen erturnt. Drei Wochen später wurde dann beim einheimischen Kantonalturnfest in Weinfelden gestartet. In der Stärkenklasse 5 mit 16 bis 19 Mann wurde der Sektionswettkampf bestritten. Mit 113.26 Punkten wurde eine Klassierung in den hinteren Rängen der 5. Stärkeklasse erreicht. Der grosse Erfolg, der sich jedoch nicht mit Punkten messen lässt, war die grosse Teilnehmerzahl des Vereins.

1982

Dieses Jahr stand unter dem Zeichen «150 Jahre Eidgenössischer Turnverein». Unter dem Motto «Turnen mit viel Musik» ging am 17. und 24. April eine Abendunterhaltung über die Bühne. Aus einem Zeitungsbericht: «Die Riegen zeigten beachtenswertes, hochstehendes Turnen, aber auch humoristische Einlagen.»

1983

Als Vorbereitung zum Eidgenössischen vom nächsten Jahr beteiligte sich der TVG am Kreisturnfest in St.Gallen. Der Sektionswettkampf wurde recht vielseitig absolviert. Mit 113.70 Punkten wurde ein Platz in der ersten Hälfte der Stärkeklasse 6 erturnt. Am Schluss des Jahresberichtes steht: «Man soll die Dinge so nehmen wie sie kommen, aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.»

1984

Schon im Frühling wurde eifrig trainiert, denn vom 20. bis 24. Juni galt es am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur das Beste zu zeigen. Aus dem Bericht des Oberturners: «Die Gesamtnote von 113.70 reichte nur zum 103. Rang von 200 Sektionen. Alles in allem ein guter Erfolg. Erst recht, weil der Wettkampf mit 19 Turnern bestritten wurde.»

1984, Eidgenössisches Turnfest in Winterthur
1984, Eidgenössisches Turnfest in Winterthur

1985

Im Sektionscup konnten die Güttinger im Final mithalten und erreichten dort den 4. Schlussrang. An den kantonalen Einzelturntagen in Arbon kamen auch wieder viele Schnecken in die vorderen Ränge. Das erste Sommerfest, anstelle einer Abendunterhaltung im Winter, fand recht guten Anklang beim Publikum.

1986

Das Kreisturnfest in Romanshorn war der turnerische Höhepunkt dieses Jahres. Mit 113.53 Punkten wurde der 6. Rang erreicht. Die zahlreichen Einzelturner klassierten sich durchwegs recht gut.

1987

Im Frühling übernahm der Turnverein zusammen mit seinen Untersektionen die Festwirtschaft der Gewerbeausstellung in der Turnhalle Güttingen. Das turnerische Hauptereignis war zweifellos das Kantonalturnfest in Frauenfeld. Die hohe Punktzahl von 114.44 Punkten reichte jedoch nur zum 8. Rang von 12 Sektionen in der Stärkenklasse 6.

1988

Der turnerische Höhepunkt war das Urner Kantonalturnfest. Am 4. Juni reisten 10 Einzelturner nach Altdorf und erzielten zum Teil hervorragende Ränge. Am Sektionswettkampf vom 11./12. Juni wurden recht unterschiedliche Noten erreicht. Mit der Endpunktzahl von 114.74 wurde der 15. Rang von 27 Sektionen  belegt.

Die Kreisstafette in Sommeri wurde sehr eindeutig von den schnellen Schnecken gewonnen. Das Sommerfest und die Turnfahrt ins Vorarlbergische waren weitere fröhliche Anlässe in diesem Turnerjahr.

1989

Beim Sektionscup schlugen die Güttinger Turner wieder einmal richtig zu. Der Sieg in der Kategorie B und der damit verbundene Aufstieg in die Kategorie A war der Lohn für die guten Leistungen. Am Oberthurgauer Turnfestival wurde die Kreisstafette wieder souverän gewonnen.

Der Kantonale Ringertag wurde in Güttingen durchgeführt.

1990

Um mit den vielen jungen Turnern den Wettkampf vor dem nächstjährigen Eidgenössischen zu proben, meldete man sich zum Seeländischen Turnfest in Ins an. Mit guten 114.759 Punkten reichte es in der 7. Stärkeklasse zum 9. Rang von 18 Sektionen. Am Kreisturnfest in Sulgen eine Woche später wurde dann aufgebessert. Mit 29.09 Punkten im Gymnastikprogramm erzielten die nun schon etwas sichereren Güttinger die höchste Note des Kreisturnverbandes. Gesamthaft reichten 114.44 zum 2. Rang in der 3. Stärkeklasse. Für diese gute Leistung zusammen mit denjenigen am Sektionscup und dem LMM wurde dem TVG der Wimpel «Der Kreisturnverband gratuliert» überreicht.

1990, Seeländisches Turnfest Ins
1990, Seeländisches Turnfest Ins

1991

In diesem Jahr fand das grosse Eidgenössische Turnfest in Luzern statt. Als Hauptprobe galten die Thurgauer Sektionsmeisterschaften in Müchwilen. Der Test glückte und der Thurgauer Meistertitel in der Pendelstafette wer die erste Belohnung.

Die sichere Arbeit im Sektionswettkampf in Luzern wurde mit der Traumnote von 116.48 Punkten bewertet, was in der Stärkeklasse 6 denn 22. Rang von 95 Sektionen bedeutete. Dieses sehr gute Resultat mit der grossen Anzahl junger Turner wurde dann auch gebührend gefeiert.

1992

Einer der Höhepunkte dieses Jahres war die erstmalige Teilnahme einer TVG-Mannschaft am Schweizer LMM-Final. Auf Kantonaler Ebene gab es einen ersten Rang der Junioren und einen zweiten der Aktiven.

Ebenfalls auf Hochtouren turnte man am Thurgauer Sektionscup in Uttwil. Zum ersten Mal holte man sich an diesem Wettkampf den lang ersehnten ersten Rang.

Auch der Kreisturntag in Amriswil war gemäss Zeitungsbericht fest in Romanshorner und Güttinger hand. Den Wanderpokal der Kreisstafette sicherte man sich mit dem dritten Sieg bei der vierten Austragung definitiv.

In diesem Jahr fand ebenfalls ein Jugendlager im Glarnerland bzw. in Näfels und Niederurnen statt.

Das Hauptereignis vom turbulenten Jahr 1992 war aber das 75-jährige Vereinsjubiläum. Nach eineinhalb Jahren Vorbereitungszeit war es soweit. Als Hauptprobe diente der Pensioniertentag der Migros am 24. Juni. Der Jubiläumsabend fand am 26. Juni statt, mit vielen Fremnddarbietungen unter anderen vom TV Kesswil und TV Eggethof. Es war ein riesiges Fest mit sehr gutem Echo in der ganzen Bodensee-Region.

1993

Das Powerjahr 1992 hat einen Nachfolger. Nämlich das Jahr 1993! Im Frühjahr ging es bereits los. Die wichtigsten Punkte waren: Titelverteidigung und Thurgauermeisterschaftstitel im Sektionslauf, Thurgauermeister in der Sektion Leichtathletik Kategorie A mit 12.5 Kg Steinstossen, zweiter Rang in der Sektion Leichtathletik Kategorie B mit einer sagenhaften Durchschnittshöhe von 1.76m im Hochsprung  mit sechs Turnern, dazu der sechste Rang im Weitsprung.

Der Höhepunkt dieses Jahres und sicherlich einer der Vereinsgeschichte waren die Kantonalen Turnfeste 1993. Die Sektion Güttingen startete mit 34 Turnern am Sektionswettkampf, was der Start in der 2. Stärkeklasse und fünftgrösste Sektion im Thurgau bedeutete. Von 31 gestarteten Einzelturnern erreichten nicht weniger als 16 eine Auszeichnung. Sogar 3 Podestplätze gingen auf das Konto des TVG.

1994

Der diesjährige Grossanlass der Turnerfamilie Güttingen fand am 9. und 16. Juli statt. Erstmals wurde das Sommerfest ins Leben gerufen. Es war die erste Abendunterhaltung mit einem Motto. Das ganze Fest nach nach dem Thema «Schloss Wahnwitz» zu richten erhöhte die Arbeit des Programmchefs sehr.

Die Thurgauer Sektionsmeisterschaft und das Rangturnen dieses Jahres sind ebenfalls mit guten Erinnerungen geknüpft. Zum Schluss der Saison fieberte man dem grossen Sektionscupfinal in Illhart entgegen. Werte wie 6.24m Durchschnitt im Weitsprung liessen die Güttinger punkten. Die 1. Mannschaft verteidigte ihren Titel im A und die 2. Mannschaft schaffte mit dem hervorragenden 2. Rang den Aufstieg ins A. Also ein krönender Abschluss der Saison.

Der Maskenball am 5. Februar war ein Riesenknüller. Sozusagen Opium in Sachen Stimmung und Besucherzahl.

1995

Beiden Teams gelingt am Sektionscup wieder der Einzug ins Final.

An den Sektionsmeisterschaften in Ermatingen erwartete die TVG-Vielstarter wieder ein Mammutprogramm. Mit der Wunderwaffe Steinstossen erreichte man aber zum dritten Mal in Folge den 1. Platz in der Leichtathletik. Der hervorragende zweite Rang in der Gymnastik und der etwas enttäuschende elfte Rang am Barren waren die Ausbeute bei den schätzbaren Disziplinen.

Das Kreisturnfest in Arbon gewann man mit 115.53 Punkten.

1996

ETF; drei Buchstaben, welche grosses ahnen liessen. Das Eidgenössische Turnfest in Bern startete. Die LMM-Truppe sammelte 13910 Punkte und belegte damit den 9. von 207 Rängen. Der Sektionswettkampf verlief jedoch nicht wie gewünscht. Mit 115.47 Punkten belegte der TV Güttingen den 61. Rang von 84 Klassierten in der 5. Stärkeklasse.

1997

Im Zentrum dieses Jahres standen das Mittelländische Turnfest in Bollingen und das Sommerfest. Im Hinblick auf das Turnfest entschloss man sich, erstmals eine gemischte Gymnastik einzustudieren. Am Turnfest selber erlang man mit einer Gesamtnote von 31.62 Punkten den 1. Rang in der zweiten Stärkeklasse.

Die Vorbereitungen fürs Turnfest, Sommerfest und einen Gastauftritt in Güttingen Deutschland liessen die Turner eine Weile am Limit laufen.

1998

Die Thurgauer Sektionsmeisterschaft ging mit Erfolg über die Bühne. Mit der Note 8.29 in Gymnastik mussten sich die Güttinger in dieser Disziplin nur von Dussang-Oberwangen schlagen lassen. Im Kugelstossen und im Weitsprung reichte es sogar zum 1. Rang. Mit dem zusätzlichen Sieg an der Pendelstafette hatte man an der Rangverkündigung fast ein schlechtes Gewissen den anderen Sektionen gegenüber. Aber man muss es halt nehmen wie es kommt.

1999

Neben den üblichen Sportlichen Ereignissen mit guten Resultaten waren dieses Jahr mehr Helfer als Sportler gefragt. Der Auftakt machte wie jedes Jahr der Maskenball Gaudiloch. Wieder brachten die grossen Menschenmassen die Turnhalle Güttingen fast zum platzen. Schnell wurde darum das Gaudiloch-Terrain um die Pausenhalle vergrössert.

Am 20. März bewirteten die Güttinger die Mitglieder der Raiffeisenbank an ihrer Jahresversammlung in der Turnhalle.

Im Frühling stand die Gewerbeausstellung ebenfalls unter der Bewirtung des TV Güttingen.

Der Höhepunkt dieses Jahres war aber das 50-Jahr Jubiläum der Damenriege Güttingen. Das Jubiläum wurde vom Turnverein mit einer Aufführung umrahmt.

Am 12. und 13. Juni stand wieder eine ungewöhnliche Aufgabe bevor. Der TVG half bei den Einweihungsfeierlichkeiten zur neuen Schwärzi Turnhalle mit.

Die gemeinsame Turnfahrt führte in den Schwarzwald.

Der Abschluss des Jahres bildete der Sektionscupfinal in Altnau, der auf eindrückliche Art zum 7. Mal in Serie gewonnen wurde.

2000

Das erste Mal war der TV Güttingen beim Tannzapfencup dabei. Die Turner landeten durch starke Gegner  in der hinteren Hälfte der Rangliste.

An der Thurgauer Sektionsmeisterschaft in Weinfelden duellierte der TVG mit seinen Konkurrenten in den Sparten Gymnastik, Barren, Weitsprung, Steinstossen und in der Pendelstafette. Ausser im Bereich Gymnastik und Barren konnte und wurde der 1. Rang erfolgreich verteidigt.

Im Kantonalen Turnfest in Arbon seien unsere Volleyballer speziell erwähnt, die den Wettkampf für sich entschieden.

Bei der Hallen-LMM schlugen sich Junioren und Aktive erfolgreich durch und verteidigten den 1. Rang.

2001

Das Barrenprogramm am Kreisturnfest in Salenstein wurde mit 8.49 bewertet und auch der restliche Wettkampf mit Weitsprung, Steinstossen, Pendelstaffette und Kugelstossen verlief gut, so dass die Güttinger schlussendlich den dritten Rang unter 9 Vereinen in der ersten Stärkeklasse erreichten.

Traditionell am WEGA-Samstag fand der Sektionscupfinal statt. Güttingen 1 war als grosser Favorit der Kategorie A (die Zeitungsschlagzeile: «Wer kann Güttingen schlagen?», sagt alles.) bekannt. Güttingen 1 verteidigte seinen 1. Rang der Kategorie A erfolgreich und die 2. Mannschaft stieg in die Kategorie A auf.

2002

Am 22. Februar haben sich 25 Turner an der Hallen-LMM in Müllheim mit drei Mannschaften den 1. Platz und mit einer Mannschaft den 3. Platz gesichert. Das ergab für unsere Turner neben Medaillen auch 4x Salami.

An der Vereinsmeisterschaft vom 2. Juni belegte man den 5. Rang von 14 Vereinen.

Mit einem Gastauftritt in Güttingen Deutschland wurde das Turnerjahr 2002 beendet.

2003

Es fand ein Trainingsweekend in Wängi statt.

Am Sektionscup schafften es beide Mannschaften bis ins Halbfinal. Dort schied eine aus. Die andere stieg nicht wie bisher gewohnt zum 1. Rang auf, sondern musste sich mit dem 2. Rang begnügen.

2004

Seit Anfang 2004 wurde 2-3-mal pro Monat Korbball gespielt, um an Turnieren und Meisterschaften teilzunehmen. Dass der Erfolg nicht von alleine kommt, mussten die Spieler im ersten Jahr erfahren. So wurden meistens Platzierungen im hinteren Teil der Rangliste eingefahren. Nach einem Jahr Aufbauarbeit übergibt Kurt Gähwiler die Verantwortung für die Mannschaft an Thomas Fritschi.

Einmal mehr wurde das Vereinsjahr mit dem Gaudiloch eingeleitet, welches viele Besucher anzog.

Bereits zum dritten Mal gingen die Fun- and Watergames über die Bühne, welche bei sensationellem Wetter abgehalten werden konnten.

2005

Der Maskenball und die Watergames gingen trotz grossem Publikumsaufmarsch reibungslos über die Bühne. Im Verein gab es verschiedene Höhen und Tiefen. So musste im März der sofortige Rücktritt des Oberturners verkraftet werden.

Am Seeländischen Turnfest in Bern glänzte der Turnverein mit einem dritten Rang im Sechskampf. Im Sektionswettkampf landete man auf einem der hinteren Plätze.

Am Hallen-Jägerballturnier erkämpfte sich die Jugendriege den ersten Rang. Der Skitag in Grüsch und die Jugireise auf die Schwägalp waren ein grosser Erfolg.

Die Turnfahrt ging im 2005 ins schöne Bündnerland. Am ersten Tag war Schlauchbootfahren auf dem Vorderrhein von Ilanz nach Reichenau angesagt, dass da jeder mehr oder weniger nass wurde, versteht sich von selbst. Mit dem Postauto erreichten die Teilnehmer die Unterkunft Turrahus in Safien. Am Sonntag ging es dann über den Tomülpass, vorbei an Sumpfgebiet und Kuhweglein hinunter nach Vals. Von dort gelangten die Turner wieder in heimische Gefilde.

2006

Das Jahr startete mit dem 25. Gaudiloch. Der Jubiläumsabend am Freitag war ein voller Erfolg. Der Clown Bajaso brachte die Menge zum lachen. Infolge des kalten Wetters und den Sportferien kamen am Samstag etwas weniger Leute, als erwartet.

Das Skiwochenende fand in Grindelwald statt.

Die Turnfahrt führte auf den Säntis und ins kalte und teilweise verschneite Alpsteingebiet. Eine Woche später half eine Gruppe des Vereins an der 150-Jahr-Feier der Oberstufe Altnau mit.

An der Vereinsmeisterschaft belegten die Aktiven im Kugelstossen den 4., im Weitsprung den 6., in der Pendelstafette den 18., im Steinstossen doch noch den erfreulichen dritten Rang.

Bei glühender Hitze bestritten die Turner am Turnfest in Düdingen den dreiteiligen Wettkampf und erzielten bei 34 gestarteten Mannschaften den 15. Rang.

Wegen der zeitintensiven Vorbereitung auf den Kreisjugendturntag vom 3. Juli in Amriswil und dem Sommerfest Güttingen vom 9. und 16. Juli musste die Jugi zweimal pro Woche trainieren. Rund ein Drittel der Knaben erreichten in Amriswil eine Auszeichnung.

Von der Barren-Boden-Vorführung und der «Baustellennummer» am Sommerfest war das Publikum begeistert. Entgegen allen Erwartungen konnte dieses am Abend des 16. Juli bei Sonnenschein im Freien aufgeführt werden. Hartnäckig hatte man die Freiluftbühne und die Tische bei starkem Regen aufgestellt.

Ein einwöchiges J&S-Lager fand in Stans statt.

2006, J&S-Lager in Stans
2006, J&S-Lager in Stans
2006, DR an kantonalen Turnfest in Weinfelden
2006, DR an kantonalen Turnfest in Weinfelden